Spielen
Die Einstellung ist wichtiger als das Gerät.
Zwei Dinge entscheiden über die Laufzeit: wie viel Watt das Spiel zieht und wie hell der Bildschirm steht. Alles andere ist Feinschliff. Der Rechner unten macht den ersten Teil zur Rechenaufgabe statt zur Schätzung.
Gerechnet wird schlicht Wattstunden geteilt durch Watt. Der Akku hat 50 Wattstunden. Die Verbrauchswerte je Profil sind Mittelwerte aus eigenen Messungen an drei Geräten — Ihr Spiel kann ein, zwei Watt daneben liegen.
Sechs Watt. Acht Stunden.
Der Chip nimmt sich, was man ihm lässt. Wer die Grenze nicht setzt, bekommt bei einem 2D-Spiel dieselbe Bildrate — und die halbe Laufzeit.
Einstellen
Pixel & Indies, Schritt für Schritt
Wenn das Bild ruckelt, ist die Grenze zu eng: Bildrate eine Stufe senken oder die TDP-Grenze um zwei Watt anheben.
Wenn der Akku zu schnell leer ist, zieht meist der Bildschirm: Helligkeit auf 40 Prozent, das spart mehr als jede Detailstufe.
Wenn das Gerät heiß und laut wird, sind die Lüftungsschlitze verdeckt. Sie sitzen an der Oberkante — auf einer Decke staut sich die Wärme sofort.
Ändern Sie immer nur eine Sache und spielen Sie noch einmal. Zwei Änderungen gleichzeitig verraten nicht, welche geholfen hat.
Akku
Ein Akku altert nicht mit der Zeit, sondern mit den Zyklen.
Deshalb entscheidet die Ladegewohnheit mit. Ein Lithium-Akku altert am langsamsten zwischen 20 und 80 Prozent; jedes Vollladen auf 100 kostet mehr Lebensdauer als die Stunden dazwischen.
Sinnvoll ist deshalb die Ladegrenze bei 80 Prozent — im Systemmenü unter „Akku“ einstellbar. Sie kostet gut eine Stunde Laufzeit und verlängert die Lebensdauer erfahrungsgemäß um Jahre. Bei jedem Gerät, das wir einrichten, ist sie ab Werk gesetzt.
Und: Wer das Gerät wochenlang weglegt, sollte es bei rund 50 Prozent tun. Tiefentladen im Schrank ist das Einzige, was einen Akku wirklich schnell umbringt.